Unsere Leistungen

  • Gutachterliche Erhebung von Baustoffklassen
  • Erstellung von Rückbaukonzepten
  • Erstellung von Entsorgungskonzepten
  • Planung, Ausschreibung, und Mitwirkung bei der Vergabe von
    Rückbaumaßnahmen
  • Bauüberwachung, inkl. Umsetzung der elektronischen
    Abfallnachweisverordnung (eANV)
  • Dokumentation mit Abfallbilanzierung

 

Hier finden Sie als Bauherr Informationen über Ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten als Bauherr einer Abbruch- / Rückbaumaßnahme

Erfüllungsgehilfen

Nachfolgende Aufstellung stellt die Erfüllungsgehilfen für den Bauherrn bei Rückbaumaßnahmen dar:

Architekt    Entwurf zur Verwendung der Liegenschaft
StatikerErarbeitung einer Rückbaustatik, ggf. in Teilschritten um den Rückbaufortschritt beplanen
SchadstoffgutachterErmittlung vorhandener Schad- und Störstoffe und zur Planung der Sanierung vor dem Rückbau des Rohbaus
Kampfmittel erkundenFeststellung der Kampfmittelbelastung auf dem Grundstück
ProjektsteurerErarbeitung eines Masterplans für parallel laufende Rückbau- und Neubaumaßnahmen (überwiegend in Großprojekten)
AbfallberaterPlanung und Überwachung von Abfallströmen
Fachplaner RückbauPlanung und Überwachung von Rückbaumaßnahmen
Verantwortlichkeiten     
 

Bauherr

  • Erfüllung der Pflichten nach BaustellV, z.B. Bestellung eines Koordinators nach BaustellV
  • Bestellung von Entwurfsverfasser/Tragwerksplaner und Bauleiter nach Landesbauordnung
  • Veranlassung der Erkundung von Altlasten, Gefahrstoffen und Leitungen
  • Auswahl geeigneter Abbruchunternehmen
  • Bestellung eines Koordinators nach BGR 128 bei Arbeiten in kontaminierten Bereichen
  • Antrag auf Abbruchgenehmigung
  • Anzeige- und Nachweispflicht gegenüber der Bauaufsichtsbehörde

Abbruchunternehmer

  • Erstellung der Abbruchanweisung, falls erforderlich
  • Benennung des Aufsichtsführenden nach § 9 BGV A1
  • ordnungsgemäße, den technischen Baubestimmungen und den genehmigten Abbruchvorlagen entsprechende Ausführung.
  • ordnungsgemäße Einrichtung und sicherer Betrieb der Abbruchbaustelle (z.B. Absperrung und Kennzeichnung der Abbruchbaustelle, Fluchtwege, sanitäre Anlagen, Warnposten, Signalgeräte, Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften)
  • Regelung der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen nach § 6 BGV A1, Nr. 5 BGR 128 und nach BaustellV

Fachplaner Rückbau

  • Erarbeitung der Planungsunterlagen für den Abbruch
  • Bauleiter nach Landesbauordnung
  • sicherer bautechnischer Betrieb der Abbruchbaustelle
  • gefahrloses Ineinandergreifen der Arbeiten der ausführenden Unternehmen
  • Überwachung der Einhaltung öffentlich-rechtlicher Anforderungen

Rückbauplanung

Grundlagen für die Bewertung der Rückbautechniken hinsichtlich ihrer Eignung für die entsprechenden Leistungsphasen ist ein Zielsystem. Dieses Zielsystem basiert auf den umwelt- und abfallrechtlichen wie auch auf arbeitsschutztechnischen Grundlagen.

Technische Machbarkeit
Machbarkeit in Bezug auf die Bauteildimension

  • Die dem Abbruchkonzept zugrunde liegenden Techniken sollen den Dimensionen des rückzubauenden Bauteils optimal entsprechen.

Umsetzbarkeit in Bezug auf die Bauwerkskonstruktion

  • Die konstruktiven und statischen Verhältnisse der Gebäude müssen zwingend berücksichtigt werden.

Flexibilität bei den örtlichen Randbedingungen

  • Das auszuwählende Rückbaukonzept soll ausreichende Flexibilität bei der Durchführung der Rückbauarbeiten im Hinblick auf die allgemeinen örtlichen Randbedingungen besitzen. Der sich ergebende Infrastruktur- und Flächenbedarf- einschließlich der damit verbundenen Baustellenorganisation- soll möglichst ohne zusätzlichen Aufwand befriedigt werden.
  • Die bestehende Grenzbebauung auf den Nachbargrundstücken darf durch die Rückbaumaßnahme nicht beeinträchtigt werden.

Machbarkeit in Bezug auf die Baustoffe

  • Die dem Rückbaukonzept zugrunde liegenden Techniken sollen geeignet sein, die abbruchrelevanten Bauelemente aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit zu behandeln.

Trennung von kontaminierter und kontaminationsfreier Bausubstanz

  • Die dem Rückbaukonzept zugrundeliegenden Techniken sollen eine Separierung von kontaminierter und kontaminationsfreier Bausubstanz gewährleisten.

Zeitliche Umsetzung

  • Der zeitbedarf für die Maßnahmendurchführung soll möglichst gering sein

Vermeidung negativer Umwelteinwirkungen
Baustoff-Verwertungspotential

  • Das Rückbaukonzept soll auf eine möglichst hohe Verwertungsrate der anfallenden Baustoffe ausgerichtet sein.

Staubminimierung

  • Die dem Rückbaukonzept zugrundeliegende Abbruchtechnik soll eine möglichst geringe Staubbildung verursachen.

Lärmarmut

  • Die dem Rückbaukonzept zugrundeliegende Rückbautechnik muss lärmarm und den besonderen Bedürfnissen eines angrenzenden Wohngebietes entsprechen.

Erschütterungsarmut

  • Hier sind aufgrund des sensiblen Umfelds bei den ausgewählten Abbruchtechniken erhöhte Ansprüche an die Erschütterungsarmut zu stellen.

Sicherheit
Arbeitsschutz Baustelle

  • Risiken für bautechnisches Personal und Baumaschinen sind bei der Baumaßnahme zu minimieren.

Allgemeine Schutzmaßnahmen

  • Risiken für belebte und unbelebte Schutzgüter im Umfeld der Baustelle sind zu minimieren