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  • Rückbaukonzept
  • Gütekriterien Rückbauplanung und Rückbauüberwachung
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    Rückbaukonzept

    Auf der Basis vorangegangener Planungsschritte werden die Ergebnisse zusammengefasst und in eine genehmigungsfähige Vorlage zur Erlangung einer Rückbaugenehmigung umgesetzt.

    Neben der ständigen Abstimmung zwischen den definierten Bauherrenzielen, behördlichen und gesetzlichen Anforderungen und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird eine erweiterte Konzeption zum Rückbau und zur Entsorgung der Bau- und Abbruchabfälle sowie der Schad- und Störstoffe erarbeitet.

    Dazu werden die folgenden planerischen Aktivitäten durchgeführt:

    • Grundlagenermittlung anhand der vorangegangenen Erhebung und Bilanzierung
    • Beurteilung der Einbindung von Schad- und Störstoffen in der Gebäudesubstanz
    • Abstimmen von Zielvorgaben
    • Beurteilung der Entsorgungssituation nach rechtlichen Rahmenbedingungen und lokalen Abfallwirtschaftsverhältnissen im wirtschaftlichen Vergleich
    • Prüfen des Deponierungs- / Verwertungsverfahrens
    • Vergleich der möglichen Entsorgungsmethoden für Schadstoffe in Bezug auf ihre technische und rechtliche Durchführbarkeit zur wirtschaftlichen Optimierung
    • Gegenüberstellung der Rückbaumethoden in Bezug auf ihre technische und rechtliche Durchführbarkeit zur wirtschaftlichen Optimierung
    • Prüfen der Entsorgungs- und Rückbaumethodik nach KrW-/ AbfG und weiteren       aufgabenspezifischen Verordnungen und Gesetzen (z.B. BimSchG)
    • Entsorgungs- und Rückbaugrobkonzept mit Empfehlungen zum separierenden Rückbau und zur Entsorgungsoptimierung
    • Aufstellen einer Kostenschätzung (in Anlehnung an DIN 276-„Kosten im Hochbau“)
    • Zusammenfassung des Entsorgungs- und Rückbaukonzeptes in einem Bericht
    • Abstimmen des Konzeptes mit den an der Entsorgung und am Rückbau Beteiligten
    • Vorabklärung der Entsorgung und des Rückbaus mit den zuständigen Behörden
    • Vorabstimmung der Entsorgungs- und Rückbaumethodik mit der Berufsgenossenschaft und dem verantwortlichen Amt für Arbeitsschutz und - sicherheit
    • Grobeinteilung der Rückbaustufen und –abschnitte
    • Festlegen des voraussichtlichen Umfanges von Mess- und Laborleistungen (wenn erforderlich)
    • Vorabstimmen des Entsorgungs- und Rückbauablaufs auf ggf.laufende Ausführungen bzw. Betrieb und angrenzende Liegenschaften / Gebäude
    • Aufstellen eines Grobterminplans
    • Vorabklärung der auszuführenden Vorleistungen und Gewerke (Strom- und Wasserversorgung / Aufenthaltsraum - Sanitäreinrichtungen etc.)
    • Kostenberechnung (in Anlehnung an DIN 276-„Kosten im Hochbau“)
    • Erarbeiten der Vorlagen für die erforderlichen Genehmigungen (Abbruchanträge mit Dokumentation)
    • Abstimmen der Vorlagen mit den Behörden
    • Anpassen der Unterlagen an behördliche Vorgaben (wenn erforderlich)
       

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    Gütekriterien Rückbauplanung und Rückbauüberwachung

    Die Gütekriterien sind durch die Gütegemeinschaft für Rückbauplanung – und Überwachung e.V. im Rahmen eines RAL – Gütsicherungsverfahrens anerkannt und genehmigt. Sie tragen die Kennzeichnung RAL-GZ 514 und können über die

      Gütegemeinschaft Rückbauplanung und-überwachung e.V.
      Langgasse 28, 64409 Messel
      Tel.: 06159/7171-0, Fax: 06159/7171-11

    bezogen werden.
     

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